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  • Queer Main-Kinzig

Der „Winterzauber“ des Vereins Queer* Main-Kinzig e.V., hier und da auch „Winter-Pride“ genannt, ist die erste Veranstaltung dieser Art der queeren Community in Gelnhausen. Es ist eine einzigartige Veranstaltung, die Unterhaltung, Vielfalt, gepaart mit sozialen Themen, auf magische Weise vereint.

 

An diesem Wochenende werden talentierte Künstler:innen aus verschiedenen Bereichen der Unterhaltungsbranche auftreten und ihr Publikum verzaubern. Doch die Show ist mehr als nur eine Darbietung von Zaubertricks – sie steht auch für stolze Vielfalt und Akzeptanz im ländlichen Raum.

 

Die Vielfalt unter dem Regenbogen ist ein zentrales Thema des „Winterzaubers“. Er zeigt die unterschiedlichen Facetten der menschlichen Sexualität und Geschlechteridentitäten auf. Gelnhausen ist an diesem Wochenende ein Ort, an dem Menschen sich frei ausdrücken und ihre wahre Identität zeigen können, ohne Angst vor Vorurteilen oder Diskriminierung zu haben. Wir wollen erreichen, dass dies nicht nur an diesem Wochenende in Gelnhausen und darüber hinaus möglich sein sollte (GG §1 / §3).

 

Um diese wichtigen Themen zu diskutieren, findet am Samstag eine Podiumsdiskussion statt. Expertinnen und Aktivisten werden ihre Perspektiven teilen und über die Herausforderungen und Fortschritte in Bezug auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie die teilweise Doppeldiskriminierung im Alltag sprechen. Diese Diskussion bietet eine wertvolle Gelegenheit, Wissen zu erweitern und einen offenen Dialog zu fördern.

 

Der Winterzauber des Vereins Queer* Main-Kinzig e.V. soll die Sichtbarkeit von queeren Menschen und Themen im Main-Kinzig-Kreis stärker in den Vordergrund rücken. Die derzeit steigende Queerfeindlichkeit, befeuert durch die (a)sozialen Netzwerke (X, Meta, Alphabet, Telegram oder TikTok), stellt uns wieder vor alten Herausforderungen, wo wir alle dachten, diese Zeiten hätten wir hinter uns. Weit gefehlt. Aber… so auch das Motto der Veranstaltung „Winterzauber“:

 

Wir sind queer und leben hier. Der MKK ist bunt!!!

 

 Die Winter-Show, mit zauberhaften Momenten und Einblicken in eine Welt, die vielleicht den einen oder die andere gar verzaubert, lädt alle Menschen ein, an diesem Wochenende an der Magie des Winterzaubers teilzuhaben, für einen Moment ein Teil dieses zu sein. Es ist eine Veranstaltung, die Unterhaltung mit wichtigen sozialen Themen verbindet und eine Plattform bietet, um für Gleichberechtigung und Akzeptanz einzustehen.

 

Lassen Sie sich/Lass Euch von der Magie der Show verzaubern und seid ein Teil dieser inspirierenden Gemeinschaft.

 

Das Winterzauber-Programm



 

Vom Freitag, den 05.01.2024 bis zum Sonntag, dem 07.01.2024.

 

Freitag, den 05.01.2024

Das Winterzauber-Wochenende startet mit dem Kinofilm – „Meine Freundin Volker“ – um 17:30 Uhr im Pali (Herzbachweg 3–5 in Gelnhausen) mit anschließender Podiumsdiskussion. An dieser Podiumsdiskussion nehmen unter anderem Regisseur Piotr J. Lewandowski und Schauspieler Carsten Strauch teil.

 

 

Samstag, den 06.01.2024

Am Samstag wird es rund um das Pali-Kino (Herzbachweg 1 in 63571 Gelnhausen) einen Wintermarkt der „1001-Möglichkeiten“ geben.

 

Das Programm:

Politische Themen

Queer im ländlichen Raum

Queere Jugend

Queer & Behinderung

Vielfalt der Geschlechter & Identitäten


Zur Unterhaltung tragen bei:

Dirk Vox (DJ)

Emm (Poetry Slam und Interview zu geschlechtlichen Identitäten)

Lara Göhler (Poetry Slam)

Lukas Kempf (Zauberer)

Maurice Schmitz (Mr. Gay Germany 2023)

Sabho (Musik)

Trude Trash und Rosa Rosetta (Drag-Show)


 

Sonntag, 07.01.2024 ab 10:30 Uhr

Zum Ende des Winterzaubers und der Raunächte gibt es den Winterzauber-Brunch im Café Hexenturm in Gelnhausen.

 


 

Ein Schneeflockengruß von

Queer*Main-Kinzig


 Bildernachweis: Ander Burdain und Joshua Newton (Unplash)

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  • Queer Main-Kinzig

Vom gemeinsamen Backen von leckeren veganen Kuchen bis zu Brett- und Kartenspielabenden bietet der „Queere* Jugendtreff“ eine lockere Atmosphäre und viel Spaß.




Die Veranstaltungen der Gruppe variieren in Länge, aber beginnen meistens um 18:30 Uhr und enden zwischen 21 und 22 Uhr, wobei alle kommen und gehen können, wie es ihnen beliebt.

Alle Personen (Queer & Allys) zwischen 14 und 27 Jahren sind auch ohne vorherige Anmeldung herzlich willkommen, um an unseren Treffen teilzunehmen.

Wir setzen uns für eine kategorisch barrierefreie und akzeptierende Atmosphäre ein. Die Gruppe ist grundlegend auf demokratisches und gemeinsames Entscheiden bedacht und legt großen Wert auf die Meinungen, Ideen und Vorschläge von allen Anwesenden.


Die nächsten geplanten Treffen:

02. November | 07. Dezember 2023

Ansprechperson: Selena / bellum54 at gmail. com

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  • Queer Main-Kinzig

Updated: May 17, 2023


IDAHOBIT in Gelnhausen
Regenbogenflagge am Rathaus

Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -Feindlichkeit wurde in Gelnhausen die Regenbogenflagge gehisst.

Gelnhausen soll eine bunte Stadt sein, in der sich alle Menschen wohl und sicher fühlen können. Mit dieser Flagge zeigt Gelnhausen nicht nur Solidarität, mit allen, die unter Diskriminierung und Anfeindungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität leiden, sondern zeigt sich auch seiner Verantwortung bewusst, Menschen aufzuklären, Benachteiligte zu schützen und Gleichberechtigung aktiv zu fördern.


Heute ist ein Tag innezuhalten, zu feiern, was wir schon erreicht haben, um die zu trauern, die wir verloren haben und uns bewusst zu werden, was noch getan werden muss. (Selena Krieg/Jugend Q*MK)


Bürgermeister Daniel Christian Glöckner von Gelnhausen (rechts) und Selena Krieg (Jugend) von Q*MK

Bildernachweis: Clara v. Endt

 

IDAHOBIT-Wanderung


Kinzigsee Langenselbold
Kinzigsee Langenselbold

Queer* Main-Kinzig e.V. begeht den IDAHOBIT in diesem Jahr einen Tag später in Form von einer IDAHOBIT-Wanderung am 18.5. Es gibt zwei Treffpunkte:

Der eine Treffpunkt ist um 13:30 Uhr an der Gründauhalle in Langenselbold, mit einer gemeinsamen Wanderung zum Kinzig-See und anschließender Einkehr im Surf-Shop. Für Interessierte mit Handicap, die nicht so gut zu Fuß sind oder jene, die nicht so gerne eine Wanderung von ca. 6 bis 7 Kilometer bewältigen wollen, treffen uns dann um ca. 15 Uhr im Surf-Shop. Parken ist, nach Verfügbarkeit, vor Ort möglich.


Eingeladen ist nicht nur queeres Volk, auch Unterstützer:innen und freundlich gesonnene Mitbürger:innen des Main-Kinzig-Kreises und darüber hinaus. (Anika F.) (Bildnachweis Kinzigsee: Von Franz Dreier - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=92216990)

 

Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

Der IDAHOBIT (Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit) am 17.05. ist neben TDoR („Tag der Erinnerung an die Opfer von Trans*Feindlichkeit“) ein wichtiger Gedenktag an die Menschen, die unter den gesellschaftlichen Anfeindungen und Diskriminierungen leiden.

2023 unterstützen uns am Gedenktag der Main-Kinzig-Kreis mit der Kreisspitze und die Stadt Gelnhausen mit Bürgermeister Daniel Christian Glöckner. Mit dem Hissen der Regenbogenfahne setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Toleranz, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität.

Hintergrundwissen:

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen (2018 Transsexualität). Dieser Tag, der in Deutschland mit Streichung des §175 auch spöttisch „Feiertag der Schwulen“ genannt wird, wird seit 2005 als Aktionstag begangen und geht auf die Initiative von Louis-Georges Tin (ILGA) zurück. 2015 ist die Bi- und 2016 die Inter*Feindlichkeit im Namen hinzugekommen (IDAHO → IDAHOT → IDAHOBIT)

Aufmerksame Leser:innen dieser Zeilen werden vielleicht den einen oder anderen Buchstaben vermissen, derzeit sind es aber nicht mehr. Zum einen ist dies die offizielle Schreibweise, zum anderen geht es um Feindlichkeiten, Angriffe auf Personen, die nonkonform gelesen werden (Schwuchtel, Transe … ). Sexlabels sind nicht sichtbar (erst nach einer Handlung (zwei Männer, zwei Frauen …)), ebenso manche Geschlechtsidentität wie nichtbinär, das „A“ für Asexuell und noch einige andere Buchstaben, die im Lande fleißig an „IDAHOBIT“ angehängt werden. Eine gesellschaftliche „Phobie“ (Feindlichkeit) gegenüber konform gelesen Menschen kann auch herbeigeredet werden. Damit kokettiert man aber nicht herum. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Begründung des Landgerichts Münster im Falle von Malte C.

Fragen und Erläuterungen dazu können gerne gemeinsam an einem 3. Donnerstag im Monat um 18:30 Uhr in der SEKOS (Bahnhofstraße 12, Gelnhausen) ausgetauscht werden. :-) (Anika F.)


Update 17.05.2023: Beitrag von Selena Krieg / Bilder von Clara v. Endt

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